Anwendungsbereiche

#1 von Abdülkadir , 28.08.2010 20:10

http://kadir.myftp.org/Downloads/Tanzend...sche%20720p.mov


[b]Wir bilden Tanzende Derwische und Heilmethode in 70 >Stunden aus,E- Post:tiav@hotmail.de [/b]



Die Islamische Heilungsmethoden wurden erfolgreich bei Personen mit folgenden Symptomen und Anwendungsbereichen praktiziert:

‣ Feindbild gegenüber Familienmitgliedern und eigenen Kindern
‣ Leben in Isolation
‣ Angstzustände und Panikattacken
‣ Selbstmisshandlung
‣ Motivations Probleme aller Art
‣ Süchtigkeit (z. B. Spiel, Alkohol etc.)
‣ Sauberkeitssyndrom
‣ Schlafstörungen
‣ Persönlichkeitsstörungen
‣ Schlaganfall nach einer Untat
‣ Hauterkrankungen
‣ Stärkung des Immunsystems
‣ Übergewicht

WICHTIG:
Die Islamische Heilungsmethode ist keine Alternative zur klassischen Schulmedizin. Kontaktieren Sie bitte im Vorfeld einen qualifizierten Facharzt, bevor Sie Islamische Heilungsmethoden anwenden.


Anbei weitere Informationen aus dem Internet zu diesem Thema:
Verheilt der «Geburtsfehler»?
Nein, einen Geburtsfehler kann man nicht einfach heilen. Reformen funktionieren nie wirklich, ohne sich mit den Ursprüngen zu befassen. Die entscheidende Frage ist: Wann ist was schiefgelaufen im Islam? Wann wurde dem Glauben die Intoleranz gegen Andersgläubige eingepflanzt? Wieso ist es so schwierig, den Widerspruch zur Demokratie zu überwinden? Daran müssen wir arbeiten. Es bringt nichts, wenn wir an einzelnen Koranversen schrauben und glauben, dann würde der Islam demokratiefreundlich.. Unfähig, nach innen zu schauen»: Politologe und Buchautor Hamed Abdel-Samad.Kritik an Islamische Heilung
mam -Schaikh al Islam- Ibn ul Qayyim al Dschauziyah
Auszug aus Kapitel 1 von „Heilung mit der Medizin des Propheten, Sallallahu aleyhi ua Sallam“ (Übersetzt aus dem Englischen von: Azad ibn Muhammad al Kurdi)
Bismillahir Rahmanir Rahim
Es gibt zwei Arten von Krankheiten, die das Herz angreifen; die erste ist „Zweifel“ und „Irrtum“ und die zweite ist „sinnliche Begierde“ und „Leidenschaft“. Beide kommen im Quran vor.
Allah sagt über die Krankheit des Zweifels (ungefähre Bedeutung):
„…In ihren Herzen ist eine Krankheit (aus Zweifel und Heuchelei) und Allah mehrt ihre Krankheit, und für sie ist eine schmerzliche Strafe dafür (bestimmt), dass sie logen.“ [2:10]
Und Er sagt (ungefähre Bedeutung):
„…und auf das die, in deren Herzen Krankheit ist, und die Ungläubigen sagen mögen: ”Was meint Allah mit diesem Gleichnis?…“[74:31]
Allah sagt, indem er sich auf jene bezieht, die den Quran und die Sunnah als Basis ihrer Gerichte ablehnen (ungefähre Bedeutung):
„…Und wenn sie zu Allah (zu seinen Worten, dem Quran) und Seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen ihnen richte, siehe, dann wendet sich eine Gruppe von ihnen ab. Doch wenn das Recht auf ihrer Seite ist, dann kommen sie zu ihm in aller Unterwürfigkeit gelaufen. Ist Krankheit in ihren Herzen? Oder zweifeln sie, oder fürchten sie, dass Allah und Sein Gesandter ungerecht gegen sie sein würden? Nein, sie sind es selbst, die Unrecht begehen…“ [24:48-50]
Dies ist die Krankheit des Zweifels und des Irrtums.
Auch sagt Allah über die Leidenschaft und sinnliche Begierde, im Falle des Ehebruchs (ungefähre Bedeutung):
„…O Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie andere Frauen! Wenn ihr gottesfürchtig sein wollt, dann seid nicht unterwürfig im Reden, damit nicht der, in dessen Herzen Krankheit ist, Erwartungen hege, sondern redet in geziemenden Worten…“[33:32]
Passende Heilmittel für die Leiden des Herzens (in Bezug auf spirituelle und emotionale Leiden) gibt es nur von den Händen der Propheten, Aleyhim as Salam, und den Gesandten Allahs. Das Herz verbessert sich, wenn es sich Wissen über seinen Herrn und Schöpfer und Wissen über Seine (Allahs) Namen, Eigenschaften, Handlungen und Geboten aneignet. Das Herz verbessertsich auch, wenn es vorzieht, Allahs Wohlgefallen zu erlangen und vorzieht, was Er (Allah) will, während er ständig Seine (Allahs) Verbote vermeidet und das, was zu Seinem (Allahs) Verdruss führen könnte.

Es gibt kein Leben, keine Heilung oder kein Wohlergehen, außer durch diese Methode, welche nur die Gesandten geben können.
Es ist falsch zu denken, dass man jemals durch einen anderen Weg das Wohlergehen des Herzens erlangen kann, als durch das Vorbild der Gesandten Allahs.
Diese Fehler resultieren aus der Verwirrung des richtigen Wohlergehens des Herzens, durch das Befriedigen und Stärken seiner niederen tierischen sinnlichen Begierden und Leidenschaften.
Durch diesen Weg entfernt sich das Herz vom Erlangen des richtigen Wohlergehens und der Stärke, und sogar ihre Existenz ist in Gefahr. Jene, die nicht zwischen diesen beiden Wegen unterscheiden, sollten um das Leben und die Gesundheit ihrer Herzen trauern, oder sogar um die Abwesenheit von ihnen.
Lass solche Leute auch wegen dem fehlendem Licht der richtigen Leitung trauern, und weil sie vollständig im Ozean der Dunkelheit sind. (al-islaam.de)
H E I L S A M E S, AUS DEM SCHATZ DER ISLAMISCHEN UBERLIEFERUNG
(Friday, 07 July 2006) - Contributed by Andrea Saleh - Last Updated (Friday, 07 July 2006)
Text für den islamischen Gebetsraum im AKH anlässlich der „Langen Nacht der Kirchen und
Gebetsräume“Juni 2005Muslime haben ein sehr ganzheitliches Verständnis ihrer Existenz. Sie wissen, dass sie hier
auf Erden einen Körper haben, ein Ego mit Bewusstsein, aber auch eine Seele, die ewig ist und im Laufe ihres Daseins
verschiedene Stadien durchläuft. All diese Teile, die einen Menschen ausmachen, haben Bedürfnisse und der Zustand
jeder einzelnen „Ebene“ beeinflusst auch die anderen.
Der Körper und die Existenz die wir haben, sind
jedoch nach islamischem Verständnis nicht unser Eigentum, sondern nur eine Leihgabe des einen, einzigen Gottes, den
wir entsprechend dem Koran auf Arabisch „Allah“ nennen, wie übrigens arabische Christen auch. Er hat
uns das Leben als wertvollstes aller Geschenke in unsere Obhut gegeben und es liegt in unserer Verantwortung, wie wir
damit umgehen. Das Erdendasein ist ein Ort der Prüfungen und Herausforderungen.Deswegen hat unser Prophet
Muhammad (s.s.) uns nicht nur Anweisungen gegeben, wie wir den spirituellen Teil unseres Lebens gestalten sollen,
sondern auch zahlreiche praktische Tipps, was wir tun sollen, um uns gesund zu erhalten. Außerdem hat er uns mit
Nachdruck empfohlen, uns behandeln zu lassen, wenn wir krank sind. Denn Gott hat gegen jede Krankheit, die Er erschaffen hat, auch ein Heilmittel erschaffen. Heilung kommt dabei nur von
und durch Gott. Heilmittel, Medizin und Arztsind Seine „
Werkzeuge“.Heilung für die Seele bringt aus muslimischer Sicht der aufrichtige Glaube an Gott.
Deswegen ist im Koran selbst, wenn von Krankheit die Rede ist, dies immer metaphorisch, sinnbildlich zu verstehen und
der Koran wird als Heilung bezeichnet, weil er als ein Wegweiser für das Seelenheil verstanden wird.Das Ego braucht für
seine Gesundheit Selbsterziehung, nur dann kann es fortschreiten und sich entwickeln. Erzieherische Aspekte bzw. Hilfe
zur Selbsterziehung stellen im Islam u.a. die gottesdienstlichen Handlungen dar, nämlich das Gebet (das zur Pünktlichkeit
und Verlässlichkeit anhält, das Fasten (das eine Übung in Enthaltsamkeit und Selbstdisziplin ist), und die Zakat, die religiössoziale Pflichtabgabe aus unserem Vermögen
(durch die wir uns in der Solidarität mit den ärmeren
Pflichtabgabe aus unserem Vermögen (durch die wir uns in der Solidarität mit den ärmeren Menschen, im selbstlosen Teilen und in
Großzügigkeit üben). Soweit nur einige wenige Beispiele.Wie eingangs schon erwähnt, gibt es in der islamischen Überlieferung ganz spezielle
Tipps zur Gesunderhaltung des Körpers bzw. zu dessen Heilung.HygieneAllen
voran soll die Hygiene genannt werden. „Sauberkeit ist die halbe Religion“ lautet eine bekannte und
wichtige authentische
Überlieferung. Ein Muslim ist religiös dazu verpflichtet, nicht nur sich selbst, sondern auch seine gesamte Umgebung und Umwelt sauber
zu halten. Wasser und die Sauberkeit des Wassers spielt dabei eine besondere Rolle, denn Wasser ist nicht nur die Grundlage
des Lebens – ohne Wasser kann der Mensch nicht lange überleben
– sondern der Muslim braucht es auch für die Reinigung, um seine rituellen Gebete verrichten zu können. Dabeiwird der Körper gesäubert und symbolisch wäscht man sich auch von Vergehungen rein.
Der Prophet Muhammad (s.s.) hat ebenso verlangt, sich nach dem Gang auf die Toilette mit Wasser zu reinigen.
Empfohlen hat er auch, sich vor und nach dem Essen die Hände zu
waschen und nach jedem Essen mit einem sogenannten „Miswak“ (eine Art
hölzerner Zahnbürste aus einem Zweig des Pelu- oder Arakbaumes) die Zähne zu reinigen. Durch Untersuchungen in den
80er-Jahren wurde festgestellt, dass diese Hölzer einen hohen Fluoridgehalt aufweisen. Überdies enthalten die Miswak-
Hölzchen Calciumsulfate (dienen als Putzkörperchen), Tannine (straffen Zahnfleisch und festigen Magenschleimhaut) und
Saponine (schmutzlösend). Im Gegensatz zur konventionellen Zahnbükonventionellen Zahnbürste kann das „Miswak“ jederzeit und
überall benutzt werden. Weil es aus sich heraus antiseptisch ist, und bereits alle Bestandteile zur Zahnreinigung enthält,
braucht man keine Zahnpasta und das „Miswak“ benötigt keine Reinigung. Weil seine Borsten parallel zur
Bürstenrichtung verlaufen, erreicht es leichter die Zahnzwischenräume als konventionelle Zahnbürsten. „Ihr sollt
euren Mund reinigen, denn dies ist der Weg für die Lobpreisung Gottes“, sagte der Prophet Muhammad.
Mundhygiene ist für uns heute Normalität – man darf aber nicht vergessen, dass der Ratschlag des Propheten fast
1400 Jahre alt ist und aus einer Zeit stammt, wo es alles andere als selbstverständlich war, sich regelmäßig die Zähne zu
putzen.Ernährungsempfehlungen Im weitesten Sinne kann man einige Ernährungsempfehlungen auch als Hygiene, nämlich
als „innere“ Hygiene bezeichnen. Etwa das koranische Verbot des Alkohols und überhaupt aller
berauschenden und das Bewusstsein trübenden Drogen. „Was in großen Mengen berauscht, ist auch in kleinen
Mengen verboten.“ So ein Ausspruch des Propheten (s.s.). Der Mensch soll sich nicht in einen Zustand
versetzten, in dem er nicht mehr genau weiß, was er tut und womöglich Handlungen setzt, durch die er seine eigene Würde
verletzt, die er hinterher bereuen müsste und durch die er sich selbst oder anderen Schaden zufügen könnte. Den Muslimen
sind aber entsprechend dem Koran alle „guten und reinen Dinge (als Nahrung) erlaubt“ (Sure 5, Vers 4
und 5). Die Einhaltung der Speisevorschriften ist für Muslime ein Weg zu innerer und äußerer Reinheiäußerer Reinheit und Gesundheit, die
am besten durch die Befolgung der Anweisungen Gottes erreicht werden kann.Der Prophet Muhammad hat im
Zusammenhang mit der Ernährung einige ganz allgemeine praktische Hinweise gegeben, die für alle Menschen interessant
sind. Einige Beispiele:Er hat empfohlen, beim Essen die Schuhe auszuziehen, denn dann hätten die Füße mehr Rast.
Genauso soll man nicht im Stehen trinken – sich also auch beim Trinken Zeit nehmen – und nicht in ein
Trinkgefäß hineinzublasen. Außerdem hat er dazu aufgefordert nicht zu viel Fleisch zu essen, aber auch nicht ganz darauf
zu verzichten indem er sagte: „Wer 40 Tage kein Fleisch isst, der erleidet einen Mangel. Wer 40 Tage lang täglich
Fleisch ist, dessen Herz verhärtet sich.“ Heutige Ernährungsspezialisten raten ebenfalls dazu, nicht zu viel Fleisch
zu essen, weil dadurch sogar bestimmte Krankheiten begünstigt werden.Ganz allgemein meinte der Prophet, soll der
Mensch seinen Magen grundsätzlich nicht überladen. Er sagte nämlich: „Der Mensch füllt kein schlechteres Gefäß als
seinen Bauch. Einige Bissen genügen für die Kinder Adams, um ihren Rücken aufrecht zu halten. Aber wenn das nicht
möglich ist, dann soll ein Drittel des Magens für das Essen, ein Drittel für das Trinken und ein Drittel für das freie Atmen
vorbehalten sein.“Der Prophet empfahl auch über das verpflichtende Fasten im Monat Ramadan hinaus das
regelmäßige freiwillige Fasten. Er sagte nämlich: „Der Magen ist das Haus der Krankheit und das Fasten ist die
allerwichtigste Arznei. Mache dir das zur Gewohnheit.“Nun aber zu einigen Lebensmitteln, denen der Prophet
eine besondere, manchmal sogar heilende Wirkung zuschrieb:Beispiele für Heilung bzw. Vorbeugung durch bestimmte


Medizin
Aussprache: tibb
arabisch: طب
persisch: پزشکی
englisch: Medicine
Die Medizin bzw. Heilkunst ist die Wissenschaft, die sich mit der Gesundheit, der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen sowie mit Zeugung, Schwangerschaft, Geburt und Ableben befasst. Sie gilt als eine der wichtigsten islamischen Wissenschaftsdisziplinen und vereint Betrachtungen des materiellen Körpers mit der Betrachtung der Seele [nafs]mit Hilfe des Prinzips der Einheit [tauhid].
Ausgehend von einer Überlieferung des Propheten Muhammad (s.), dass es keine Krankheit gibt, für die es nicht auch eine Heilung gäbe, hat der Beruf des Arztes bereits sehr früh in der islamischen Geschichte ein sehr hohes Ansehen genossen und wurde gefördert. Krankenhäuser und daran gekoppelt Forschungseinrichtungen der Medizin entstanden in den großen Städten der islamischen Welt bereits in der Frühphase des Islam.
Aus der Sicht des Islam bildeten aber Religion und Medizin steht eine Einheit: Religion zur Läuterung bzw. Heilung der Seele und Medizin, um den Körper gesund zu wahren bzw. von Erkrankungen zu heilen. Zudem sollte der aufrichtiger Glaube den Arzt bzw. Wissenschaftler dazu bringen, sein Wissen auf beste Weise und im Dienst der Menschen einzusetzen und ihn davor bewahren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu missbrauchen. Nich zuletzt half die Religion dem Arzt, die berufsbedingten Schicksalsschläge besser zu verkraften ohne abzustumpfen.
Die islamische Medizin sieht den Ursprung vieler Krankheiten in einer falschen Ernährung und die Speiseregeln und Empfehlungen nehmen eine breiten Raum in der islamischen Medizin ein. So lehnt der Heiliger Qur'an u.a. Völlerei ab. In einer Überlieferung heißt es dazu: "Der Magen ist die Wohnstätte aller Krankheiten und Enthaltsamkeit ist die beste Medizin".
Auch die Hygiene gilt als Baustein der Medizin, auf die praktizierende Muslime großen Wert legen. Dazu gehrt z.B. die Reinigung der Urin- und Kotaustrittstellen stets mit Wasser.
Zwei Lebensmittel werden im Heiligen Qur'an als Heilmittel gepriesen: Honig(vgl. 16:68-69) und Milch (16:66). Während Krankheiten wird der Muslim von manchen religiösen Verpflichtung [wadschib] temporär entbunden bzw. erhält Erleichterungen bei der Praktizierung.
Im Zusammenhang mit Krankheit heißt es über Abraham (a.)A: "Und wenn ich krank bin, heilt Er mich." (vgl. Heiliger Qur'an 26:80). Diese Aussage wird als Hinweis darauf verstanden, dass der Kranke zwar zum Arzt gehen und seinen Anweisungen Folge leisten, er aber letztendlich Heilung allein vom ALLAHerwarten sollte und dass ein wahrer Heilungsprozess Körper und Seele [nafs]gleichermaßen einschließen muss.
Gemäß islamischer Geschichtsschreibern wurde die erste medizinische Klinik zu Lebzeiten des Propheten Muhammad (s.) gegründet, die sich u.a. mit schweren Verletzungen befasste. Ebenso wurden zwischenzeitlich Lazarette an den Verteidigungsfronten errichtet. Dabei spielte der Einsatz von Frauen eine wichtige Rolle. Selbst der Prophet Muhammad (s.), der mehrere Male an der Front verletzt wurde, wurde von seiner Tochter Fatima (a.) mit damals üblichen pflanzlichen Heilmitteln behandelt und gepflegt.
In der Zeit nach dem Propheten Muhammad (s.) entwickelte sich die Heilkunst weiter. In den Großstädten wurden große Krankenhäuser errichtet, in denen Fachärzte arbeiteten. Zur Zeit des Abdulmalik ibn Marwan wurde die ersten Medizinische Akademie zur Erforschung von Lepra in Damaskus errichtet. Auch wenn muslimische Ärzte zunächst die Arbeiten berühmter griechischer Ärzte wie Jalinus oder Apokrat genauestens studierten, entwickelten sie diese doch weiter und erlangten neue Behandlungsmethoden. Ibn Ishaq (gest. 897 n.Chr.), einer der führenden islamischen Historiker, gibt in seiner Schrift "Al-Tarich Al-Ya’qubi" (Bd. 1) eine Zusammenfassung der medizinischen Abhandlungen des Apokrat wieder, was beweist, dass Muslime Zugang zu diesen Werken hatten.

Im frühen neunten Jahrhundert wurde in Bagdad ‘das Haus des Wissens’ [bait al-hikmah] mit eigener Bibliothek zur Übersetzung und Auswertung von wissenschaftlichen Texten ins Leben gerufen. Der berühmteste Übersetzer war Hunayn bin Ishaq Al-Ibadi, ein syrisch sprechender Christ aus dem Südirak, der auch der griechischen und arabischen Sprache mächtig war. Er war Autor vieler medizinischer Abhandlungen und Leibarzt des Kalifen Mutawakkil, der im Alter von siebzehn Jahren zu übersetzen begann. Juhanna (John) bin Masweih war der erste Anatomist zur Zeit des Musta'sim, eines abbasidischen Kalifen, der zum ersten Mal einen zu diesem Zweck aus dem Zoo des Herrschers geholten Affen sezierte.

Al-Razi (lat. Rhazes) (865-932 n.Chr.) wird ebenso als großer Alchemist und muslimischer Philosoph seiner Zeit gefeiert. Al-Razis zwei bedeutende medizinische Arbeiten sind "Kitab Al-Mansuri", das er für den Herrscher von Rayy (Südteheran) Manur ibn Ishaq verfasste und welches im Westen durch Gerard v. Cremonas lateinische Übersetzung sehr bekannt wurde und "Kitab Al-Hawi", in dem er über griechische, syrische, früh arabische und ebenso indische Heilkunst berichtete, wobei er zu jedem Kapitel einen Kommentar abgab und mit eigenen Erkenntnissen ergänzte. Unter seinen kürzeren Abhandlungen ist die Behandlung von Windpocken und Masern zu erwähnen, die ins Lateinische, Byzantinische und weitere Sprachen übersetzt wurde.

Als einer der bekanntesten muslimischen Ärzte seiner Zeit gilt Avicenna [ibn sina].
Ibn Al-Nafis, bekannt als Anatomist, brachte in seinem interessanten Werk, das ebenso als Erläuterung zu Avicennas Kanon der Medizin verfasst war, seine Forschungsergebnisse zum Ausdruck, dass man nicht ohne weiteres von der Anatomie des Tieres auf die des Menschen ableiten kann.
Ali ibn Isa al-Baghdadi galt als der größte Augenarzt des Mittelalters. Ebenso Ammar Al-Museli zur Zeit der Fatimiden oder Ibn Al-Haitham, der tiefgreifende Forschung auf dem Gebiet der Augenheilkunde betrieb und bestimmten Teilen im Auge Namen gab, die heute noch benutzt werden.
Auf dem Gebiet der Chirurgie, der in den islamischen Akademien große Bedeutung gewidmet wurde, fällt Abu Al-Qasim Al-Zahrawi auf, der seine langjährigen Studien in Theorie und Praxis in dem Buch "Al-Tasrif li-Man Adschaza an-al Ta’lif" zusammenfasste, einer Art Enzyklopädie der Medizin aus dreißig Kapiteln, deren 30stes Kapitel speziell über Chirurgie in viele Sprachen übersetzt wurde.
Zu erwähnen ist noch Abu Al-Hasan Al-Tabari, der erste Mediziner, der die Tuberkulose als Epidemieerkrankung sowie dass sie nicht nur die Lunge, sondern den ganzen Körper in Mitleidenschaft zieht, erkannte.
Aber auch zeitgenössische Gelehrte haben sich umfassend mit der Medizin befasst, wie z.B. Imam Chomeinis Sicht der Medizinischen Ethik.
Einige medizinische relevante Rechtsurteile [fatwa] werden im Folgenden zusammen gefasst:
Transplantation von Organen ist erlaubt, wenn die spendende Person ihr Einverständnis gibt oder diesen Wunsch im Testament bekundet hat.
Abtreibung wird in allen islamischen Schulen streng verboten, es sei denn das Leben der Mutter ist in Gefahr.
Das Einfrieren von Sperma ist erlaubt, die Einrichtung von Spermienbanken dagegen verboten. Erlaubt ist die Befruchtung außerhalb der Gebärmutter, wenn es sich beim Spender um den Ehemann der Ehefrau handelt.
Das Wechseln des Geschlechts (von Mann zu Frau und umgekehrt) durch chirurgische Eingriffe ist für Transsexuelle erlaubt.
Das Einnehmen von Schwangerschaftsverhütungsmitteln ist erlaubt, wenn Frau und Mann damit einverstanden sind; unter bestimmten eng definierten Umständen auch ohne Einverständnis des Mannes.
Behandlungen müssen immer derart erfolgen, dass unnötige Betrachtungen des Schambereichs [aura] unterlassen werden.

Mehr dazu siehe auch: Fatwas zu medizinischen Angelegenheiten von Imam chamanei

Der Aderlaß bzw. das Schröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden der Menschheit. Die Tradition ist wesentlich älter als der Islam, was natürlich nicht ausschließt, daß frühere Propheten diese Heilmethode gebracht haben.
Der Prophet des Islam hat das Schröpfen für halal erklärt und sogar darüber hinaus den Muslimen als eine der wichtigsten und regelmäßig zu praktizierenden Heilmethoden empfohlen, nicht nur für bestimmte Krankheiten, sondern auch vorbeugend.
Zum Nachlesen schiitische Quellen: Sunan an-Nabi von Allamah Tabatabai S. 133ff. und Tibb al-A'imma S. 63ff.
Die Anwendungsgebiete reichen von Verunreinigungen des Blutes infolge von Infektionskrankheiten oder Allergien über chronische Schmerzen, erhöhten Blutdruck, rheumatischen Beschwerden, Verdauungsstörungen bis zur regelmäßigen Entgiftung und Entschlackung des Körpers. Es gibt entsprechende Empfehlungen für bestimmte Zeitpunkte, Wochentage und Mondphasen, an denen das blutige Schröpfen bzw. der Aderlaß durchgeführt werden sollte.
Zur Unterscheidung: der klassische Aderlaß erfolgt ohne Schröpfglas; während mit dem Schröpfglas auch ein unblutiges Schröpfen möglich ist, das durch den Unterdruck im Schröpfglas die giftigen Substanzen aus der Haut zieht und für eine vermehrte Durchblutung sorgt.
Die Beobachtung einer solchen Prozedur ist genauso "ästhetisch" wie wenn man eine beliebige OP im Krankenhaus filmen würde.
Der Islam unterstützt das Schröpfen, weil es ebenso wie das Fasten und Sadaqa eine Reinigung des Menschen vom Einfluß seiner Nafs darstellt. Dies ist natürlich nur dann der Fall, wenn eine entsprechende Absicht (niya) damit verbunden ist.
Außerhalb des Islam gibt es heute noch viele Naturärzte und Heilpraktiker, die das Schröpfen und den Aderlaß anwenden. Manche benutzen dafür auch Blutegel, aber ich bezweifle, daß Blutegel im Sinne des Islam halal sind...

Weisheiten aus der islamischen Medizin
Medizin unseres Propheten (ص) und unserer Imame (ع)
übersetzt von Um Abdel Kareem

Bei Kopfschmerzen

Ein Bittgebet gegen Augenschmerzen

Ein Bittgebet gegen Rückenschmerzen

Ein Bittgebet gegen Schmerzen in den Füßen

Bittgebet bei Blasenschmerzen

Ein Bittgebet für Schmerzen in den Beinen

Die Bedeutung des Wassers Zamzam und der Erde vom Grabe des Imam al-Husayns (ع)

Die Imame der Ahl-ul Bayt (ع) waren nicht nur für ihre Weisheiten in Bezug auf die richtige Interpretation des Quran bekannt, sondern auch für ihre Lebensweise. Dies schließt auch ihre Weisheiten über die islamische Medizin ein. Viele Menschen konsultierten sie auch bei Fragen zur Gesundheit; sowohl körperlich als auch seelischer Natur. Sagte Amir al-Mu'minin (ع) schon zu seinem Sohn, al-Hassan (ع) : „Soll ich dir vier allgemeine Regeln lehren, damit du nie eine Medizin brauchst?“ Und al-Hassan (ع) antwortete: „Ja, selbstverständlich, oh Amir al-Muminin.“ So sagte er:„Esse erst dann, wenn du hungrig bist; höre auf zu Essen obwohl du noch nicht satt bist; kaue das Essen gründlich; stehe direkt nach dem Erwachen auf! Wenn du das beherzigst, so wirst du keine Medizin brauchen.“
Ebenso sprach er: „Der heilige Quran enthält einen Vers welche die gesamte Medizin zusammenfasst:
Und esset und trinket, doch seit nicht verschwenderisch! (7:31)
وكلوا واشربوا ولا تسرفوا
Im Folgenden habe ich ein paar Beispiele und Heilmethoden der Ahl-ul-Bayt (ع) notiert:
Bei Kopfschmerzen:
________________________________________
Um mehr info..Pakistanische-Deutsche Forum/Arten der Krankheiten,die das Herz angreifen und ihre Heilung/H E I L S A M E S, AUS DEM SCHATZ DER ISLAMISCHEN UBERLIEFERUNG,(Friday, 07 July 2006) - Contributed by Andrea Saleh - Last Updated (Friday, 07 July 2006)Muslim Welt,Wissen schaft Frieden/ADMIN


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zuletzt bearbeitet 28.12.2014 | Top

   

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